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Saisonbeginn Querfeldeinsport 2009/2010 |
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von Carsten Leu
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07.10.09 |
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Ende September bei der Premiere des Deutschland-Cups in Hamburg-Horn lief es für uns recht holprig an. Beim Rennen der Elite konnte keiner der sieben gestarteten Männer das Ziel erreichen. Das lag nur zum Teil an unseren durchwachsenen Leistungen, sondern vor allem am WAV, der die Regeln streng auslegte und die von der deutschen Elite (u.a. dem Sieger J.Sickmüller) überrundeten Fahrer sofort aus dem Rennen nahm. So konnte lediglich Telse Faust in einem starken Frauenfeld ein achtbares Ergebnis mit Platz 6 einfahren. Christina Lüdtke wurde 15., Jan Günther 23. (Senioren) und Julius Jacobs 15. (U15). 
Am Tag der Einheit ging der Stevens-Cup in Bremen in die erste Runde und Freud und Leid lag weiter dicht beieinander: Alek Holtkamp belegte im Rennen der Senioren einen ausgezeichneten fünften Platz. Dank guter Renneinteilung konnte ihn auch ein Sturz in der Anfangsphase nicht stoppen. Telse lag über weite Strecken des Frauenrennens auf einem ungefährdeten dritten Platz, bis eines ihrer Pedale dem Kurbelarm die Freundschaft kündigte und sich löste. Das Ersatzrad stand (natürlich wie immer in solchen Fällen) weiter weg als gewünscht, und so beendete sie auch dieses Rennen auf Platz 6. Stefanie Anlauf erreichte das Ziel mit akuten Schaltungsproblemen als zehnte. Bei den Männern ließ Dirk Petscheleit alte Klasse aufblitzen, fuhr wie ein hungriger Wolf und belegte Platz 8! Martin Deprie machte in der ersten Runde Bekanntschaft mit einem Baum der sich ihm unverhofft in den Weg stellte und beendete das Rennen mit nicht bekannter Platzierung. Mir selbst wurde ein loser Bremsschaltgriff zum Verhängnis, der meine hintere Bremse öfter wirken ließ als mir lieb war. Schlussendlich beendete ein Sturz mein unglückseliges Rennen.
Einen Tag später begann der bestens organisierte und stark besetzte Weser-Ems-Cup in Sandkrug vor großer Zuschauerkulisse und man glaubt es kaum, aber alle RG-Uni-Fahrer(innen) erreichten das Ziel! Telse belegte wie gehabt ihren ungeliebten Platz 6, Stefanie kämpfte lange um einen Platz in den Top Ten musste dann aber einer mehr als durchwachsenen Saisonvorbereitung Tribut zollen und wurde schließlich zwölfte. Dirk fuhr (Zitat) "Sche…" zusammen was immerhin für Platz 17 reichte. Er hatte Glück, daß der Sieger Sebastian Hannöver wie entfesselt fuhr und ihm kurz vor Schluß eine Überrundung "schenkte". Martin gab während des Rennens (obwohl ihm Dirk in Bremen noch mal die Funktion der Lenkstange erklärte) mal wieder "den Zülle" und durfte am Ende erfolglos um Platz 25 sprinten. Den belegte nämlich Torben Rohlfs während ich selber als 34. mal wieder ein Rennen zu Ende fahren konnte.
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