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3 Monate Eiszeit in Deutschland ließen die rund 40 RG`ler und wieder einige liebe Gäste erwartungsfroh und ungeduldig auf das alljährliche Mallorca-Trainingslager blicken. Deshalb eigentlich unverständlich, dass ein Mitfahrer sogar den Abflug verschläft. Aber der versierte Langstreckenspezi hat die verpassten Trainingskilometer natürlich schnell aufgeholt. Für alle anderen Teilnehmer galt das Vorjahresmotto: Ankunft/ Rad aufbauen/ Marktplatz Petra. 
Der Wettergott meinte es gut mit der RG Uni-Gemeinde. Nach dem obligatorischen Start um 10.00 Uhr (naja, fast immer pünktlich) ging es oft in kurz/ kurz auf die lange Tour, die Höhenmeter-satt-Runde oder den traditionellen Küstenklassiker (in diesem Jahr sogar mit eigenem neutralen Material- und Kamerawagen). Im Laufe des Trainingslagers wurde so rund 30.000 Kilometer absolviert, natürlich überwiegend brav und vernünftig im GA-Bereich. Den einzigen Regentag nutzten viele Teilnehmer für einen langen Lauf durch Palma, eine Handvoll hatte dabei den Champion-Chip am Fuss und finishte den Palma-Halbmarathon erfolgreich. Da machte das morgendliche Lauftraining vor dem Frühstück (mit Sonnenaufgang am Strand) richtig Sinn. Und dank Lauftrainer Heiko hatte dieses Training sogar einen professionellen Auftritt (sogar durch die Bekleidung). Die Abende auf der Terrasse waren dann wieder von intellektuellen und spannenden Diskussionen (...dürfen Frauen auf Rädern, am Berg einen Mann überholen?) geprägt. Unser neuer spanischer Freund "Hugo" hat sicherlich einen großen Anteil an den schönen und abwechselungsreichen Stunden gehabt. Wir können auch langsam! Das RG Uni Hamburg-Motto bekam am letzten Tag noch mal eine besondere Bedeutung, als die Rückreise mal eben nicht flott und unkompliziert ablief. Nächtliche Warterei auf dem Flughafen Palma erlaubt allerdings auch das Austesten neuer spektakulärer Sportarten. Beim Gepäckwagenrennen zwischen Ocke, Martin und Benny wäre ein gewisser Ben Hur jedenfalls ohne Chance gewesen. |