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Manchmal entscheidet der Kopf über Sieg und Niederlage PDF Drucken E-Mail
von Christina Lüdtke   
09.05.10

Am vergangenen Wochenende fanden die Meisterschaften der Nordverbände im 1er-Straßenrennen und im Einzelzeitfahren statt. Samstag und Sonntag standen für die RG Uni zahlreiche Fahrer am Start:
U15: Julius Jacobs
Männer ABC: Torben Rohlfs , Alexander Fraß, Martin Deprie, Bane Schwenn, Thomas Richter und Gerrit Heinrich
Hobby: Thorben Wendler und Arne Preuß
Sen1: Matthias Grimme, Axel Probstmeyer, Martin Johannsen, Thilo Blechinger, Kubilay Yalcinkaya und Carsten Leu
Sen2: Oliver Ohmsen, Knut Kalbertodt, Kai Schröder und Marco Schmidt
Sen3: Rolf Graubner,  Robert Fleck und Jürgen Zühlke
Sen 4: Werner Rodic
Frauen: Stefanie Anlauf und meine Wenigkeit

Schon am Samstag glänzten die Rot-Schwarzen mit Meistertiteln. So wurde bei den Senioren 1 Matthias Grimme dritter der Nordverbände sowie Hamburger Meister und Axel Probstmeyer konnte sich den Vizetitel sichern. Abgerundet wurde das Ergebnis dieses Rennens von Martin Johannsen, der vierter Hamburger wurde. Bei den Senioren 3 wurde Rolf Graubner ebenfalls Hamburger Vizemeister.
Im Rennen der Männer konnte Torben Rohlfs sich auf das Podium fahren und wurde dritter Hamburger. Alexander Fraß platzierte sich im gleichen Rennen als 5fünfter Hamburger.

Am Sonntag rollte die "RG Uni Walze" weiter. Den Anfang machte Martin Johannsen bei den Senioren 1. Er setzte sich auf dem sehr flachen Kurs gegen seine Konkurrenten durch und wurde wieder  vierter Hamburger. Bei den Senioren 2 konnte sich Kai Schröder als fünfter Hamburger platzieren. Im Rennen der Elite wurde Gerrit Heinrich fünfter Hamburger gefolgt von Alexander Fraß auf Rang sechs. Leider hatte Martin Deprie in diesem Rennen weniger Glück und musste nach einem Sturz das Renngeschehen als Zuschauer weiter verfolgen.
Bei den Senioren 3 wurde Robert Fleck mit seinem sechsten Platz Hamburger Meister und Jürgen Zühlke sicherte sich den Vizemeistertitel. Das Rennen der Hobbyklasse konnte Torben Wendler mitbestimmen und wurde Hamburger Vizemeister.

Schließlich kam mein Rennen, die Nordmeisterschaften der Frauen Elite. Da mein Trainingspensum der letzten Wochen eher gering ausfiel, ging ich ohne Erwartungshaltung an das Rennen ran. Allerdings entpuppte sich dieser Wettkampf als weniger anstrengend als gedacht. Vielleicht weil der flache Kurs keinen Ausreißern eine Chance bot. Vielleicht aber auch, weil die meisten das gleiche Motto wie ich verfolgten, Hauptsache ankommen. Schließlich "rollten" wir Richtung Ziel und spätestens da entschied ich den Spurt mit zu gestalten. So wurde ich ohne jegliches Training Nordmeisterin. Manchmal reicht schon der Glaube an sich selbst.

Am Mittwoch wollte ich bei dem zweiten Lauf des Bahnpokals "mitfahren". 20 Minuten vor Beginn rollte ich mein neu geliehenes Bahnrad ein und merkte, dass 2,5 Jahre Bahnpause doch lange sind. Dennoch nahm ich an den Wettbewerben teil und konnte, wieder zu meiner eigenen Überraschung, den Rundenrekord sowie das Ausscheidungsfahren gewinnen. Mit dem dritten Platz im Punktefahren sicherte ich mir schließlich den Tagessieg und den dritten Platz in der Gesamtwertung. Mein Fazit der vergangenen Rennen ist also, dass manchmal der Kopf über Niederlage und Sieg entscheidet.
 
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