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Barmstedt Tria in der Familienstaffel PDF Drucken E-Mail
von Haiko Fries   
06.07.10

Der Tag fing super an! Tolles Wetter, Alle waren Gut drauf und rechtzeitig am Startort angekommen. Doch dann beim Fertigmachen meines Rades bemerkte ich, dass in meiner Scheibe der Schnellspanner fehlte. Blöd, wenn man nicht mal in die Laufradtasche schaut...
Der Materialwagen hatte natürlich keinen. Allerdings sprach ich durch Glück einen örtlichen Radladenbesitzer an, der kurz entschlossen zu seinem Laden pedalierte und wenig später mit dem ersehnten Schnellspanner wiederkam. Glück gehabt!

Anfangs verzögerte sich der Start um ca. 15 Minuten. Mein Bruder bekam dies beim Warmschwimmen nicht mit und reihte sich in erster Reihe mit dem immer noch wartenden Jedermannstartblock im Wasser ein. Zum Glück bemerkte er seinen Fehler während der Countdown zum Start lief und trat in letzter Sekunde den Rücktritt an, um dann 10 Minuten später mit dem richtigen Startblock zu starten.

Nach 8min 58Sekunden kam er an neunter Stelle der Staffelwertung aus dem Wasser (ohne Neo, da verboten) und ich war mit meiner Lieblingsdisziplin dran. Die Strecke ist recht gut zu fahren und hat nur zwei 90Grad Kurven und eine Spitzkehre. Suboptimal ist, dass der Kurs erstens nicht gesperrt ist und zweitens eine Ampel im Kurs enthalten ist. Da das Einhalten der STVO vorgeschrieben war, wurden an dieser Stelle auch recht viele disqualifiziert. Kein Wunder, wer wartet schon in einem Rennen an einer roten Ampel... Bei mir war die Ampel auch grade rot und da bei der Startbesprechung vor einem Überfahren gewarnt wurde, fuhr ich auf dem Fußgängerweg um die Kurve und dann wieder auf die Straße. Die fehlende Sperrung hatte weiterhin zur Folge, dass sich auf den letzten 2km der Strecke die Autos hinter den langsameren Radfahrern stauten, da die Straße dort sehr schmal war. Blöd wenn man dann hinter einem Auto hängt und langsamer fahren muss, als man könnte.

All zu viel kann ich dort allerdings nicht verloren haben, denn meine Nettozeit betrug 26min 58sek (Schnitt 44,5 km/h) und war damit die gesamtschnellste Zeit des Tages. Aber Triathleten können ja bekanntlich auch nicht schnell radfahren ;)

Nun war noch meine Mutter dran. Die drei Minuten herausgefahrener Vorsprung reichten knapp nicht aus, aber wir wurden trotzdem mit dem zweiten Platz in der Gesamtstaffelwertung und dem ersten in der Familienstaffelwertung belohnt.

 
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