Crossrennen in der Nachbarschaft - gut das es das weiterhin gibt! Macht es doch nicht nur die Anreise kurz sondern füllt auch noch den ohnehin ausgedünnten Hamburger-Rennsport-Kalender.

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Am Allhornsee hing das Flatterband fast im eigenem Garten. Zum Renntag der RG Hamburg waren die Teilnehmerzahlen zwar nicht so großartig wie das Wetter, aber auch so gab es am Ende ein Ergebnis: Alexander Böker (Senioren 2) gab keinen Meter verloren auch nicht den allerletzten. Rang 16 im Zielsprint nahm er dafür mit nach Hause. In der Senioren 3-Wertung wurde Joerg Steffens Vierter. Ralf Schweinsberg erreichte als Dritter das Podium in der Hobbyklasse während sich Christian Neubauer (4.), Marcus van Welzen (10.) und Gunnar Harms (14.) dahinter platzierten. Des weiteren waren Michael Kusch und Torben Wendler bei den Hobby-Senioren am Start.

Am folgendem Samstag ging die “Cross-Reise” in Richtung Nord-Ost. In Parchim fand auf dem selben Kurs, wie schon bei der ersten Austragung 1959, das mittlerweile 56.Querfeldeinrennen am Sonnenberg statt. Die liebevolle Organisation rund um das Traditionsrennen wurde leider nicht mit einer angemessenen Starterzahl belohnt. Die Damen und Herren um Horst Serwitzki verloren aber dennoch weder den Frohsinn noch den Mut, vielmehr energisch klang deren Aussage, auch 2016 und dann zum 57. Mal zum Querfeldein einzuladen. Der abgesteckte Kurs ist schwer, die Anstiege lang und teilweise steil, die Abfahrten schmierig und der Geradeauslauf oftmals unbeeinflussbar. Das Geläuf zäh, eben wie man sich auch das Szenario für ein Crossrennen vor fünfzig, sechzig Jahren vorstellen würde. Das Radsport jung hält, halten kann, zeigte Parchim daher in allen Belangen auf. Marcus van Welzen verpasste in der Schlussrunde nur knapp das Podium als vierter. Joerg Steffens erreiche es in der Senioren-Wertung.

Weil man im Wendland bei der IGAS nicht so darf (BDR), wie man möchte (Cross im Böseler Holz), musste man sich am Sonntag nur noch zwischen Osnabrück (Focus Weser Ems Cup) und Kiel (Stevens Cross Cup) entscheiden. Die Wahl fiel dann doch einstimmig für den Kurs des Kieler RV am Funkturm aus.

Julius Jacobs erreichte dabei als 14. in der Elite die Zielgerade. Wieder genesen schaffte Jörg Dabelstein bei seinem “Comeback” einen 15. Platz. Außerdem platzierte sich Thomas Jacobs bei Senioren 2. Im Rennen über 30 bis 40 Minuten (Senioren 3) reichte es für Joerg Steffens für nicht viel mehr (aber auch nicht weniger) als die “Rote Laterne”. Besser machte es wieder einmal Ralf Schweinsberg mit einem Treppchen-Auftritt als Dritter. Christian Neubauer wurde sechster, Timo Wahner neunter. Marcus van Welzen finishte als 21er, Kesha, Luthand musste leider das Rennen aufgeben. Bei den Hobby-Senioren weiterhin auf Punktejagd für die Gesamtwertung: Dominik Hinterberg (7.), Michael Kusch (9.) und Torben Wendler (29.)

„Old School“-Cyclocross wurde als nächstes in Bad Doberan serviert. Tief und tiefer versank man dort im Schlamm und der ließ somit jede Runde auf der Strecke im Kellerwald zum Kampf mit und gegen Mann/Frau/Technik/Maschine werden. Um Kurven wurde sich getastet, der Hügel ein ums andere Mal mit letzter Mühe überwunden. Schnell ist anders. Das hatten zumindest alle gemeinsam. Egal ob vorne oder hinten gefahren wurde. Julius Jacobs gelang in der Elite mit einer Runde Rückstand ein neunter Platz. Thomas Jacobs wurde als 15er gewertet, Alexander Böker gar nicht. „Eisenwade“ trug während des Rennverlaufs von „Gummibein“ die dunkle Sonnenbrille wohl nicht ohne Grund. Auch für das Rennen der Senioren 3 hätte er diese nicht abnehmen müssen. Joerg Steffens haderte sich mit technischen Defekten gerade mal so über die Runden. In der Hobbywertung waren für die RG Uni Christian Neubauer (4.), Timo Wahner (6.), und Marcus van Welzen (11.) unterwegs, sowie Dominik Hinterberg (5.) und Thorben Wendler (11.) bei den Hobby-Senioren.

Der Renntag vom RT Neumünster bot eine weiße Überraschung – der erste Schnee der Saison fiel nicht nur auf die Anfahrtswege in Richtung Neumünster, sondern auch auf die Strecke im Stadtwald. Diese ist nicht nur dafür bekannt, gänzlich ohne nennenswerte Höhenmeter auszukommen sondern auch noch flach zu sein. Dazu ist diese auch noch wenig langsam und nahezu durchweg schnell. Zu dieser Vielzahl an Merkmalen gesellte sich am Veranstaltungstag nun auch noch eine seifige bis tief morastige Bodenbeschaffenheit und ein „Attention: slippery when wet“Untergrund. Alles passt aber top zusammen, so oder so. Hier die Ergebnisse: Julius Jacobs (10. Elite) , Thomas Jacobs (18. Senioren 2), Joerg Steffens (12. Senioren 3), Ralf Schweinsberg (5.), Christian Neubauer (6.), Timo Wahner (11.), Gunnar Harms (14., alle Hobby), Michael Kusch (7.), Thorben Wendler (11., beide Hobby-Senioren).

Zeit für einen Zwischenstand: in der nach oben offenen Wertungsskala liegt das Kuchenbuffet von Neumünster klar vorne. In der Frituur-Wertungs ließ sich Kiel die Spitzenposition erwartungsgemäß nicht streitig machen. „Pommes-Special“ ist dort tatsächlich „Special“.

Was Bremen (28.11.), Surwold (29.11.), Braunschweig (19.12.) oder der traditionelle Weihnachtscross in Harburg (26.12.) kulinarisch zu bieten haben, gilt es als nächstes zu erfahren.

Und noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: am 5.Dezember startet am BUTTERBERG/ELMSHORN im Liether Stadtwald der NIKOLAUSCROSS der RG UNI. Voranmeldungen sind nicht mehr möglich, Nachmeldungen am Renntag vor Ort bei Start/Ziel aber schon.

Wir freuen uns auf EUCH!

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