Irgendwas ist ja immer: letztes Jahr war "Xaver" dieses Mal Flaute. Dazu gleißendes Sonnenlicht und blauer Himmel. Darum kam der Nikolaus(-Cross) dieses Jahr gleich zweimal zur Bescherung in den Liether Stadtwald . Viel zu spät, aufgrund von Sturmschäden, im Januar und mehr als pünktlich jetzt im Dezember. Und auch beim zweiten Besuch war er nicht alleine. Gut 170  Teilnehmer/-innen hatte dieser im Schlepptau.

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Neben Noah Böker, dem frisch gebackenen Landes-Meister der U13 Schülerklasse kamen auch noch zahlreiche  weitere Wettstreiter des selben Alters in den Stadtwald, so dass bereits die ersten Rennen des Tages spannende Momente boten. Max Oertzen (RSG Nordheide) konnte dabei in der U11 vor Jim Rupprecht und Kenneth Lorenz (SV Dassow) als erster die Ziellinie überqueren. Ben Laatsch (RSG Nordheide) gelang das in Noah Bökers Rennklasse - damit blieb für das Nachwuchs-Talent der RG Uni der zweite Platz vor Elias Lanfermann vom RV Edelweiß.

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Louis Lex (Harburger RG) konnte mit seinem dritten Sieg (vor Levin Stange und Hannes Stobbe, RSG Nordheide bzw. Athletico Büdelsdorf) seine Führung in der Gesamtwertung Kategorie U15 weiter ausbauen. Sarah Wagner (SV Dassow) machte das ebenfalls in der U17w.

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Podiumsplazierungen sind für Lars Erdmann (RV Germania Hamburg) nichts besonderes mehr - die bei der Europameisterschaft der Senioren vor einigen Wochen in Lorsch schon. Dort gab es Silber und Gänsehaut inklusive, am Butterberg weder das eine noch das andere, dafür das oberste Treppchen auf dem Sieger-Podest. Peter Jensen (Fredericia C.C.) stand am Ende rechts von ihm, Stephan Warda (Harburger RG) links. Knut Kalbertodt (Team Schmodder) füllte mit seinem sechsten Platz sein Punktkonto abermals und bleibt damit den Top-5 der Gesamtwertung dicht auf den Fersen.

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Beim Rennen der U17 siegte Janne-Torben Hess (Blau Weiß Buchholz) vor Jan Biemann (Doberaner SV) und Sönke Liedtke (RV Neumünster). Henri Hauschild (RSG Nordheide) in der U19, Lukas Kuntermann vom RST Dassow wurde zweiter, Bjarne Ritscher von der RSG Mittelpunkt Nortorf dritter. 
Versammelten sich zum Start der Elite-Frauen nur acht Teilnehmerinnen (hier siegte Lisa Müller-Ott, Stevens Racing souverän vor Solveig von der Fecht und Silke Keil (beide Team Bertram & Römer) wurde es bei der Aufstellung der Senioren 2 erwartungsgemäß voll im Startblock. Volker Simonsen (MC Pirate) konnte im anschließenden Rennverlauf seine Verfolger frühzeitg abschütteln und bekam dafür die volle Punktzahl. Jörn Wieger (SV Lok Templin) als zweiter zwei mehr wie Lars Kneller als dritter (FC St.Pauli). Dirk Petscheleit (Team Schmodder) meldete sich mit seinem vierten Platz eindrucksvoll zurück während Carsten Leu (ebenfalls Team Schmodder) als 12., Ole Plötz als 13. und Thomas Jacobs als 21. das Rennen beendeten. Sven Pisarski (Team Schmodder) gelang das nicht - er schied mit Materialdefekt aus und sicherte sich so frühzeitig einen guten Platz in der Catering-Zone.

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War Gerrit Heinrich bei den letztwöchigen Landesverbandsmeisterschaften überaus erfolgreich unterwegs (3. Platz  hinter Ole Quast und Max Lindenau), unterstrich er seine sehr guten Leistungen im Gelände abermals. Der zweite Platz  hinter Yannick Geisler (Stevens Racing) war ihm auch von Steven Schreiber (OSC Potsdam) nicht zu nehmen. Julius Jacobs wurde im selben Rennen zehnter.

Ebenfalls Platz zwei und damit ein weiteres Podium für die RG Uni konnte Claudia Grothe in der Hobby-Wertung einfahren. Ralf Schweinsberg verpasste das bei den Männern nur knapp (5.). Weitere Ergebnisse in der Hobbyklasse: Alexander Holtkamp (8.), Gunnar Harms (15.) und Marcus van Welzen (18.). Im großen Teilnehmerfeld der Hobby-Senioren ist an jedem Renntag Cyclocross-Atmosphäre und Spannung angesagt. Konnten Andreas Rips und Mathias Lück (beide RSC Kattenberg) sowie Thomas Behrens (Athletico Büdelsdorf) die Kokurrenz dieses Mal auf Distanz halten, ging es auf den Plätzen dahinter merklich knapper zu: Fred Lüdtke wurde erst auf den letzten Metern auf Platz fünf verwiesen während Dominik Hinterberg in seinem Schatten finishte.

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Von vielen die ins Ziel kamen gab es Lob für die Organisation vor Ort und die anspruchsvoll abgesteckte Streckenführung. Ebenfalls positiv aufgenommen wurde, dass von Seiten der RG Uni Hamburg auf ein erhöhtes Nenngeld für die LIzenzklassen verzichtet wurde und diese somit, wie die ohne Lizenz fahrenden, zu reellen Bedingungen ihren Sport und der Faszination Cyclocross nachgehen konnten. Leider wurde das nicht mit einem grösseren Andrang in den Eliteklassen belohnt. Platz und Zeit für ein mehr an Starter/-innen wäre gewesen. Samstags, 30 Kilometer nördlich von Hamburg. Aber irgendwas ist ja immer.

Unser Dank geht raus an alle Helfer, Freunde und Bekannte, ohne die ein Renntag wie dieser nicht zu realisieren wäre. Ein solches Dankeschön auch an alle Teilnehmer und Zuschauer (von beiden kann es nie genug geben) und an das Team rund um Heike und Stephan Sturm. Wir freuen uns auf das nächste Mal, dann zum 14.

Fotos:Andis-Radsportfotos.de

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