Am Freitag , den 5. Juni 2015 fuhren wir, Fred und Knut, Richtung Osten, Richtung Meer, Richtung Rügen, um am „Störtebeker Alleycat Rügen“ teilzunehmen.

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Wir hatten keine konkrete Vorstellung davon, was sich hinter diesem Namen verbirgt, bzw. was uns erwarten würde. Noch während der Hinfahrt dachten wir über die Namensgebung Alleycat nach, kamen aber zu keinem schlüssigen Ergebnis.

Was wir aber wussten war, dass unser Vereinsmitglied Erik Manke, der von Rügen stammt, diesen Event organisiert hat. Und wer Erik und seine Unternehmung kennt, versteht vielleicht, dass wir unbedingt dabei sein wollten.

Außer uns hatten sich noch 7 weitere Teams mit insgesamt 20 Fahrerinnen und Fahrern angemeldet.

Auftakt der Veranstaltung war der Strandsprint am Freitagabend 19:00 Uhr an der Seebrücke in Binz. Zwischen 19 und 20 Uhr trafen alle Teilnehmer ein, es wurde sich begrüßt, gegessen, Bier getrunken etc. Fred und ich freuten uns sehr, dass auch Bernd und Steff auftauchten, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Schließlich wurde irgendwann, mehr so nebenbei, zum Strandsprint aufgerufen. Die Aufgabe: Von der Seebrücke am Sandstrand lang bis zu einem Holzschiff fahren, dort bei einem Posten abklatschen und wieder zurückfahren. Keine Ahnung, wie lang die Strecke war, ich fand sie für einen Sprint eindeutig zu lang.

Die einzige Chance zu fahren war an der Wasserkante. Vorteil: Dort war der Sand vom ständigen Überspülen etwas fester. Nachteil: Man konnte nicht verhindern auch ab und an durch das Wasser zu fahren!

Sieben Teilnehmer nahmen schließlich die Herausforderung an. Ganz vorne mit dabei, mit vier von sieben die RG Uni Hamburg!

Das Ergebnis wurde allerdings nicht verraten und so zerstreuten sich die Teilnehmer und bereiteten sich individuell auf die Herausforderungen des nächsten Tages vor.

Wir aßen Pizza und tranken Bier bzw. Sanddorn mit Rum.......

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Am Samstag trafen sich die Teilnehmer einigermaßen pünktlich am Start. Und endlich wurden wir aufgeklärt, was uns an diesem Tag erwartet:

Es gilt, nur anhand eine sehr einfachen Karte, mehrere Punkte (die auf der Karte eingezeichnet waren) im Gelände anzufahren, um dort Aufgaben zu lösen. Es gab besetzte Punkte (wie mit einer Fahrradgabel-Schleuder auf Pappschilder schießen, Bergzeitfahren und unbesetzte Punkte mit Fragen oder Rätseln). Langsam dämmerte uns, dass Geschwindigkeit alleine nicht das richtige Mittel ist, denn wir fuhren an mehreren Aufgaben vorbei und mussten dann umkehren. Wir hatten die Hinweise und Aufgaben einfach übersehen.

Am Vormittag gab es acht solcher Aufgaben, dann war wurde die Pause mit einem Balancierspiel in der Ostsee eingeläutet.

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Nach der Pause wurden die Teams in der Reihenfolge ihrer Ankunft wieder auf die Piste geschickt. Am Nachmittag standen 10 Prüfungen auf dem Programm. Diesmal dabei: Schnell im Kreis fahren, mit dem Schlauchboot auf die Ostsee, sich als Pirat verkleiden, singen usw. usw. Eine sehr angenehme Mischung aus Sport und anderen Herausforderungen.

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Das Ziel war dann in Prora am Strand. Dort warteten Bier und Grill.

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Am Sonntag gab es dann noch eine Kater-Ausfahrt zu einem sehr schönen Trail auf Rügen mit Pause am Fischladen zur Aufnahme des zum Motto der Tour passenden Matjesbrötchens.

Alles in allem hat dieses Alleycat riesigen Spaß gemacht. Dadurch das keine Reihenfolge der Aufgaben festgelegt war, und alle Teams ihre eigene Route fuhren, hatte man überhaupt keine Vergleichsmöglichkeit, wer vorne lag und wer hinten. Und so wurde dieser Umstand im Laufe des Tages immer unwichtiger. So kam die Überraschung zum Schluss:

Bernd und Steff belegten den ersten Platz in der Teamwertung und das Fred und ich den dritten Rang.

Riesigen Dank an Erik und seine Helfer für diese klasse Aktion!

P.S. Der Käptn verkündet, dass die Strecken/Checkpoints fürs nächste Jahr bereits geplant sind!

https://www.facebook.com/pages/St%C3%B6rtebeker-Alleycat-R%C3%BCgen/517649518340332?fref=ts

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